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Lebensmittelverschwendung

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Einkauf mit Bauchgefühl? Lieber mit Köpfchen!

Die Lebensmittelverschwendung beginnt meist nicht in der Küche. Bereits im Supermarkt kaufen wir mehr ein, als wir brauchen: Wir wählen eine zu große Packung, nehmen Lebensmittel mit, die bereits zuhause im Kühlschrank liegen oder wir verschätzen uns bei der Menge, die wir wirklich konsumieren können.

Diese vermeintlich kleinen Situationen im Alltag kommen uns wahrscheinlich bekannt vor. Doch genau hier können wir damit beginnen, bewusster einzukaufen und Nahrungsmitteln den Wert zu verleihen, den sie haben.

Wo die Verschwendung beginnt

52 % der Lebensmittelverschwendung erfolgt in privaten Haushalten. Das zeigt, wie wichtig es ist, diesem Thema weiterhin große Aufmerksamkeit zu schenken.

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Die Verschwendung in Zahlen

Jeden Tag landet ein Teil der von uns gekauften Lebensmittel im Müll.

Doch welche Lebensmittel werden am häufigsten weggeworfen?

21 % vom Obst und Gemüse

20 % vom Brot

22 % von den Milchprodukten


Quellen: Waste Watcher 2023/2026


Die Folgen der Lebensmittelverschwendung

Wenn wir Lebensmittel verschwenden, verschwenden wir automatisch auch die Ressourcen, die für die Herstellung benötigt werden, etwa das Wasser. Zusätzlich erhöht die Verschwendung massiv den Ausstoß von CO₂-Emissionen.

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Indem möglichst nur das produziert wird, was wir wirklich konsumieren, und die Verschwendung so gering wie möglich gehalten wird, leisten wir einen Beitrag zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.

Schau dir die Initiativen an, die es für die nachhaltige Entwicklung Südtirols gibt.

5 Gewohnheiten gegen die Verschwendung

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Gut zu wissen

Eine der Hauptursachen für Lebensmittelverschwendung ist die häufig falsche Deutung vom Datum auf den Lebensmitteln. Die Aufschrift „mindestens haltbar bis“, auch als Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bekannt, gibt die Zeit an, in der die Qualität und die Eigenschaften des Produkts optimal sind. Auch nach diesem Datum kann das Produkt noch zum Verzehr geeignet sein. Um das einzuschätzen gilt: anschauen, riechen, schmecken.

Oft sind Lebensmittel auch lange nach dem aufgedruckten Datum noch gut und genießbar, wenn sie richtig gelagert wurden:

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