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Kampagne „barrierefrei. ich bin dabei“

Logo Kampagne „barrierefrei. ich bin dabei“
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„Weniger Barrieren - mehr Lebensqualität“ – die Kampagne zum Abbau der architektonischen Barrieren

Im Zentrum unserer Kampagne steht die Lebensqualität für jede Person im eigenen Bereich des Möglichen. Eine Änderung des Bewusstseins und der Sichtweise führen zu mehr Lebensqualität.

Nicht die Behinderung schränkt ein, sondern die Barrieren in der Umwelt.

Denn unterschiedlich sein ist normal. Die Umwelt, in der wir leben, soll aber so gestaltet und auch veränderbar sein, dass darin alle gleichberechtigt leben können, ohne sich umständlich anpassen zu müssen.

Motive

Deshalb die vier verschiedenen Plakate, Motive der Kampagne, mit einer eigenen Kernaussage:

  • „Barrieren behindern, nicht der Rollstuhl“
  • „Barrieren behindern, nicht die Orientierungsmittel“
  • „Barrieren behindern, nicht die visualisierte Sprache“
  • „Unnatürlich sind die Barrieren, nicht das Alter“

Die Motive stellen vier verschiedene Einschränkungen dar und sollen auf weitere Barrieren hinweisen, jedoch nicht auf die Behinderung selbst. Denn es sind die Barrieren, wie die baulichen Barrieren, das Fehlen von Höranlagen und Bodenmarkierungen, die ein mögliches gemeinsames Leben verhindern und somit ein freies, selbstständiges und autonomes Bewegen und Teilnehmen am gesellschaftlichen Leben nicht ermöglichen. Es sind die Barrieren selbst, die das Recht auf ein soziales Leben behindern.

Slogan

Vier Kernaussagen, ein Slogan: 

„barrierefrei. ich bin dabei“, denn dabeisein, sprich teilnehmen und aktiv sein, ist nur in einer barrierefreien Umwelt möglich.

Plakate der Kampagne „barrierefrei. ich bin dabei“

„Barrieren behindern, nicht der Rollstuhl“
„Barrieren behindern, nicht der Rollstuhl“

„Barrieren behindern, nicht der Rollstuhl“

Der Rollstuhl gibt die Möglichkeit sich frei und autonom zu bewegen, dabei zu sein und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Stufen, steile Rampen, Schwellen oder schmale Durchgänge behindern diese Möglichkeit.

„Barrieren behindern, nicht die Orientierungsmittel“

„Barrieren behindern, nicht die Orientierungsmittel“
„Barrieren behindern, nicht die Orientierungsmittel“

Die Orientierungsmittel wie Leitlinien helfen, sich frei und autonom zu bewegen und alle Orte zu erreichen, um dabei zu sein und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Fahrräder auf dem Gehsteig, Briefkästen auf der falschen Höhe, das Fehlen von auditiven Hilfsmitteln behindern diese Möglichkeit.

„Barrieren behindern, nicht die visualisierte Sprache“

„Barrieren behindern, nicht die visualisierte Sprache“
„Barrieren behindern, nicht die visualisierte Sprache“

Die optisch dargestellte Sprache gibt die Möglichkeit, frei und autonom mitreden zu können, um dabei zu sein und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Fehlende Untertitel und Höranlagen behindern diese Möglichkeit.

„Unnatürlich sind Barrieren, nicht das Alter“

„Unnatürlich sind Barrieren, nicht das Alter“
„Unnatürlich sind Barrieren, nicht das Alter“

Jeder möchte sich auch im Alter frei und autonom bewegen, hören, mitreden und dabei sein.

Jede bauliche Barriere behindert diese Möglichkeit.