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Lebensmittelverschwendung

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Einkauf mit Bauchgefühl? Lieber mit Köpfchen!

Die Lebensmittelverschwendung beginnt meist nicht in der Küche. Bereits im Supermarkt kaufen wir mehr ein, als wir brauchen: Wir wählen eine zu große Packung, nehmen Lebensmittel mit, die bereits zuhause im Kühlschrank liegen oder wir verschätzen uns bei der Menge, die wir wirklich konsumieren können.

Diese vermeintlich kleinen Situationen im Alltag kommen uns wahrscheinlich bekannt vor. Doch genau hier können wir damit beginnen, bewusster einzukaufen und Nahrungsmitteln den Wert zu verleihen, den sie haben.

Wo die Verschwendung beginnt

52 % der Lebensmittelverschwendung erfolgt in privaten Haushalten. Das zeigt, wie wichtig es ist, diesem Thema weiterhin große Aufmerksamkeit zu schenken.

12% PRIMÄR-PRODUKTION. 
 
14% AUSSER-HAUS-VERSORGUNG. 
 
52% PRIVATE HAUSHALTE. 
 
4% HANDEL. 
 
18% VERARBEITUNG UND PRODUKTION.
12% PRIMÄR-PRODUKTION. 14% AUSSER-HAUS-VERSORGUNG. 52% PRIVATE HAUSHALTE. 4% HANDEL. 18% VERARBEITUNG UND PRODUKTION.

Die Verschwendung in Zahlen

Jeden Tag landet ein Teil der von uns gekauften Lebensmittel im Müll.

Doch welche Lebensmittel werden am häufigsten weggeworfen?

  • 21 % vom Obst und Gemüse.
  • 20 % vom Brot.
  • 22 % von den Milchprodukten.

Quellen: Waste Watcher 2023/2026.

Die Folgen der Lebensmittelverschwendung

Wenn wir Lebensmittel verschwenden, verschwenden wir automatisch auch die Ressourcen, die für die Herstellung benötigt werden, etwa das Wasser. Zusätzlich erhöht die Verschwendung massiv den Ausstoß von CO₂-Emissionen.

FÜR 1 KG TOMATEN: 214 L Wasser, CO₂-Äquivalente.
FÜR 1 KG WEISSBROT: 1.610 L Wasser, 660 G CO₂-Äquivalente. 
FÜR1 KG ÄPFEL: 800 L Wasser, 550 G CO₂-Äquivalente.
FÜR 1 KG RINDFLEISCH: 15.420 L Wasser, 13.310 G CO₂-Äquivalente.
FÜR 1 KG KÄSE: 5.060 L Wasser, 8.510 G CO₂-Äquivalente.
FÜR 1 KG TOMATEN: 214 L Wasser, CO₂-Äquivalente. FÜR 1 KG WEISSBROT: 1.610 L Wasser, 660 G CO₂-Äquivalente. FÜR1 KG ÄPFEL: 800 L Wasser, 550 G CO₂-Äquivalente. FÜR 1 KG RINDFLEISCH: 15.420 L Wasser, 13.310 G CO₂-Äquivalente. FÜR 1 KG KÄSE: 5.060 L Wasser, 8.510 G CO₂-Äquivalente.

Indem möglichst nur das produziert wird, was wir wirklich konsumieren, und die Verschwendung so gering wie möglich gehalten wird, leisten wir einen Beitrag zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.

Schau dir die Initiativen an, die es für die nachhaltige Entwicklung Südtirols gibt.

5 Gewohnheiten gegen die Verschwendung

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  1. Planen statt improvisieren. Erstelle einen Wochenplan für deine Mahlzeiten und verwende ihn, um deine Einkaufsliste zu schreiben.
  2. Ein kurzer Kontrollblick schadet nie. Wirf von dem Einkauf immer  einen kurzen Blick in den Kühlschrank und in die Vorratskammer und schreibe auf, was wirklich fehlt.
  3. Auch im Kühlschrank gibt es Regeln. In jedem Kühlschrankfach herrscht eine eigene Temperatur. So bleibt etwa Fleisch weiter unten am längsten frisch.
  4. Alle haben eine zweite Chance verdient. Überreifes Obst kann für Smoothies oder zum Backen verwendet werden, während aus etwas älterem Gemüse noch schmackhafte entstehen.
  5. Die Plätze sind klar verteilt. Verstaue deinen Einkauf nach dem FIFO-Prinzip (first in first out): Frische Lebensmittel kommen nach hinten oder unten, damit zuerst die Nahrungsmittel verbraucht werden, die schon länger da sind.

Download

Hier kannst du unsere Broschüre mit Rezepten gegen die Lebensmittelverschwendung herunterladen.

Gut zu wissen

Eine der Hauptursachen für Lebensmittelverschwendung ist die häufig falsche Deutung vom Datum auf den Lebensmitteln. Die Aufschrift „mindestens haltbar bis“, auch als Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bekannt, gibt die Zeit an, in der die Qualität und die Eigenschaften des Produkts optimal sind. Auch nach diesem Datum kann das Produkt noch zum Verzehr geeignet sein. Um das einzuschätzen gilt: anschauen, riechen, schmecken.

Oft sind Lebensmittel auch lange nach dem aufgedruckten Datum noch gut und genießbar, wenn sie richtig gelagert wurden:

Abgepacktes Brot: bis zu 7 Tagen. Nudeln, Reis, Mehl: bis zu 1-2 Monaten. Eier mit Schale: bis zu 7 Tagen. In Öl eingelegte Konserven (Thunfisch, Artischocken, Pilze, …): bis zu 12 Monaten
Tiefkühlprodukte: bis zu 1-2 Monatenz. Abgepackte Süßspeisen (Kekse, Snacks,
Panettone, …): bis zu 1-2 Monaten. Quelle: salute.gov
Abgepacktes Brot: bis zu 7 Tagen. Nudeln, Reis, Mehl: bis zu 1-2 Monaten. Eier mit Schale: bis zu 7 Tagen. In Öl eingelegte Konserven (Thunfisch, Artischocken, Pilze, …): bis zu 12 Monaten Tiefkühlprodukte: bis zu 1-2 Monatenz. Abgepackte Süßspeisen (Kekse, Snacks, Panettone, …): bis zu 1-2 Monaten. Quelle: salute.gov

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